Unfall mit Husqvarna 701 Enduro - werde ich wieder aufsteigen?
Am Samstag den 30.5.2026 passierte es. Auf einer Vorfahrtsstr. innerorts kam mir ein weißer PKW entgegen und ist direkt vor mir abgebogen. Er nahm mich anscheinend überhaupt nicht wahr.
Der Zusammenstoß war so heftig, dass ich ständig daran denken muss. Gut dass ich nicht zwischen die Fahrzeuge geraten bin. Mein Körper landete neben dem Motorrad aus dem Benzin auslief.
Schnell waren Helfer da und legten mir eine Decke unter den Kopf. Die Polizisten waren zuerst vor Ort.
Ob ich Schmerzen habe - nach klar! Vorher wollte ich mich noch aufrichten, doch ich schaffte es nur auf die Knie. Dann rief jemand, ich sollte unbedingt liegen bleiben.
Auf dem harten Asphalt tat die rechte Rückenbreite besonders weh. Die flache Athmung machte mir ebenfalls Probleme. Daher bekam ich im Krankenwagen einen Sauerstoffmaske.
Die Innenseiten der Oberschenkel schmerzten stark - wieso eigentlich, ich kann es nicht erklären.
Jede Unebenheit der Straße machte höllische Schmerzen im Rücken auf dem Weg zum Krankenhaus.
Ich war auf einer Stabilisierungsmatte festgeschnallt - mein Kopf Stecker in einen U- Kissen - ich kommte mich nicht bewegen.
Das sollte so sein, doch für mich ein Alptraum.
Als erstes wurde ein CT vom Oberkörper gemacht. Die Diagnose: 5 Rippen der rechten Seite gebrochen.
1.6. Krankenhaus
Jede Bewegung sollte überlegt sein, sonst tut es weh. Ich kann mich nicht hinsetzen ohne diesen plötzlichen Schmerz im Brustkorb.
Nicht Husten, nicht Niesen und schon garnicht verschlucken - die Schmerzen sind kaum auszuhalten!
Ich bin verkabelt, alle 15Min wird automatisch von der EKG-Maschine der Blutdruck gemessen. Ich befinde mich auf der Überwachungsstation CMS. Nur ein Schritt vom Bett ist es möglich sich zu bewegen.
Ich melde an dass ich aufstehen möchte, damit der Kreislauf nicht vollständig herunterfährt. Es geht, nur das rechte Knie ist stark lädiert. Bewegungen seitlich sind mit Schmezen verbunden.
2.6 Krankenhaus
Ich weiß nicht wie ich wieder aus dem Bett kommen soll. Es gibt diese Dinger nicht mehr, an denen man sich hochziehen kann.
Meine Bauchmuskeln sind gefordert. Die Schmerzen bereits.
3.6. Krankenhaus Entlassung
Wieder ein andere Arzt zur Visite. Kein Blut mehr im Urin. Ich kann nach Hause. Der Bericht wird dem Hausarzt zugestellt.
4.6. Zu Hause
Die Toiletten sind hier deutlich niedriger. Ich komme kaum wieder hoch. Kontraproduktiv sind meine langen Beine. Der Winkel ist einfach schlecht. Muss mich irgendwie abstützen.
5.6.
Tagesordnung besser als gestern, doch gegen Abend werden die Schmerzen stärker.
Der linke Arm und die Schulter tun so weh, dass ich kaum schlafen konnte. Da ist dich gar keine Verletzung - Phantomschmerzen?
6.6.
Die Nacht mit weniger Unterbrechungen überstanden. Tagsüber bin ich mehr abgelenkt und merke die Schmerzen nicht ganz so stark. Nachts hingegen muss ich in einer Position bleiben, die ich mühsam jedesmal herausfinden muss. Die Rippen drücken auf ihre Bruchstellen, wenn ich auf dem Rücken liege.
7.6.
Konnte unter großen Mühen meine Füße selbstständig eincremen. Die Fesseln (beide Gelenke) sind immer noch geschwollen. Die Beule auf der Innenseite den linken Oberschenkels wird auch nicht weniger und schmerzt bei Berührung.
8.6.
Abends ist alles von der Bewegung am Tag gereizt. Nur eine Stufe hochsteigen verursacht Schmerzen im Torso. Schmerztabletten sind an der Tagesordnung. Nur Abends sind sie unerlässlich, da dann kaum Ruhe zu finden ist, um einzuschlafen.
9.6.
Die Beule am linken Oberschenkel innen ist immer noch so groß, wie eine Mandariene.
Druchempfindlich ist sie auch. Die Hämatome an Beine Oberschenkeln werden etwas weniger. Nur die Handgelenke schmerzen immer noch - ebenso die Gelenke der Daumen.
10.6.
Es wird wärmer und damit weniger Bewegung, was zu Muskelverspannungen führt. Es kündigt sich der Halswirbel links an, in dem er auf den Nervus trigeminus drückt.
11.6.
Die Ankündigung bewahrheitet sich - starke Schmerzen im Gesicht und hinter der Stirn. Nehme mehr IBU Prophen, so dass sich Nebenwirkungen in Form von Übelkeit zeigen.
12.6.
Kann nicht mehr, auch nur ein paar Stunden, im Bett schlafen. Die ganze Nacht im Sessel mit Rubbel-Nacken-Kissen und Rotlichtlampe auf der Stirn.
13.6.
Es geht nicht weg - ich werde fast wahnsinnig, so stark sind die Schmerzen. Kann nur in bestimmter Lage im Sessel sitzen, da sonst die Rippen drücken.
14.6.
Versuche mich tagsüber zu bewegen - Spaziergang, irgendwas reparieren oder jemanden zu Fuß besuchen.
17.6.
Heute hat mich meine Frau mit dem Auto mitgenommen zum Einkaufen. Habe sie durch meinen Aufschrei in der Linkskurve ziemlich erschreckt. Die Rippen möchten den seitlichen Druck überhaupt nicht.
18.6.
Die Regionen im Brustbereich verändern sich, wo bei bestimmten Bewegungen der Schmerz besonders stark ist. Mehr vorn in der Mitte und Hinten. Vorher war es eher seitlich.
19.6.
Die Apfelsinen große Beule auf der Innenseite des linken Oberschenkels, wird immer empfindlicher. Leichte Berührungen sind schmerzhaft.
20.6.
Probiere es mit Tigerbalsam, um mein rechtes Knie irgendwie wieder zur Ruhe zu bringen. Es ist immer noch geschwollen und schmerzt besonders, wenn es gedreht wird.
21.6.
Versuche wieder im Bett zu
schlafen - die Nächte sind schlimm - ich wache mit der Sonne um 3:30Uhr regelmäßig auf. Bin total müde, kann aber nur schlecht schlafen.
22.6.
Heute war Nachuntersuchung in Form von Röntgen Aufnahmen. Laut Bericht ist alles in Ordnung, doch ich habe Schmerzen!
Kann nichts mit dem rechten Arm aufheben oder ziehen - es zieht ein Schmerz durch den ganzen Körper.
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